Help on query formulation
The wording of mathematical problems: consequences for girls’ and boys’ expectancies of success. (Geschlechtsunterschiede in Erfolgserwartungen in Abhaengigkeit von der Formulierung von Mathematik-Textaufgaben.) (German)
Z. Soz.-psychol., No. 23, 46-53 (1992).
In der vorliegenden Studie wurde an 158 Maedchen und Jungen der neunten Klasse untersucht, wie subjektive Erfolgswahrscheinlichkeiten bei der Loesung von Mathematikaufgaben durch die Formulierung der Aufgaben beeinflusst werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Maedchen weniger erfolgszuversichtlich sind als Jungen. Zusaetzlich beeinflusst die Formulierung von Mathematikaufgaben die subjektiven Erfolgswahrscheinlichkeiten. Zum einen trauen sich Maedchen und Jungen die Loesung konkret formulierter Aufgaben eher zu als die Loesung abstrakt formulierter Aufgaben. Zum anderen sind Maedchen und Jungen erfolgszuversichtlicher bei Aufgaben mit Bezug auf ihren Alltag als bei Aufgaben ohne Alltagsbezug. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Alltagsbezug geschlechtsabhaengig durch unterschiedliche Aufgabenformulierungen hergestellt wird. Wenn eine Aufgabe fuer Jungen Alltagsbezug aufweist, muss dies nicht zugleich fuer Maedchen gelten. Die Variation des einzuschlagenden Loesungsweges erbrachte dagegen keine Unterschiede in der Erfolgserwartung. Konsequenzen dieser Ergebnisse fuer die Unterrichtsgestaltung werden diskutiert. (orig.)
The purpose of this study was to examine the impact of the wording of mathematics problems on students’ expectancy of success in solving math tasks. 158 ninth grade girls and boys participated in the study. Results show that girls considered it less likely than boys to solve math problems. In addition, the wording of math problems had an impact on girls’ and boys’ expectancies of success. Both girls and boys were more confident to solve concrete prob lems than abstract ones. Also, they were more confident to solve problems which referrred to their everyday life than problems which did not. Reference to everyday life, however, is provided by different wordings for boys and girls, respectively. For example, problems that refer to boys’ everyday life may not refer to that of girls. Suggestions of different ways of solution for the problems produced no differences in expectancies of success. Consequences of these results for instructional practice in school are discussed. (orig.)
Classification: D53
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