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TEDI-MATH ‒ test for the detection of numerical-arithmetical skills from kindergarten to the 3rd school year. (TEDI-MATH ‒ Test zur Erfassung numerisch-rechnerischer Fertigkeiten vom Kindergarten bis zur 3. Klasse.) (German)
Hasselhorn, Marcus (ed.) et al., Diagnostik mathematischer Kompetenzen. Göttingen: Hogrefe (ISBN 978-3-8017-2533-4/pbk). Jahrbuch der Pädagogisch-Psychologischen Diagnostik. Tests und Trends. Neue Folge 11, 97-111 (2013).
Zusammenfassung: Der TEDI-MATH ist die deutschsprachige Adaptation des Test Diagnostique des Compétences de Base en Mathématiques. Ziel beider Verfahren ist die Diagnose von Störungen numerisch-rechnerischer Leistungen (Dyskalkulie). Anhand von insgesamt 28 Untertests können unterschiedliche Leistungsbereiche der Zahlenverarbeitung und des Rechnens bei Kindern vom vorletzten Kindergartenjahr bis zur 3. Grundschulklasse standardisiert und differenziert erfasst werden. Die Konstruktion des TEDI-MATH basiert dabei auf aktuellen neurokognitiven Modellen der Zahlenverarbeitung und des Rechnens und orientiert sich nicht an den Vorgaben eines schulischen Lehrplans. Entsprechend der Annahme, dass bei einer Dyskalkulie verschiedene numerisch-rechnerische Leistungen separat voneinander gestört sein können, werden mit dem TEDI-MATH unterschiedliche numerisch-rechnerische Teilbereiche durch ein breites Aufgabenspektrum überprüft. Der TEDI-MATH wird als Individualtest durchgeführt, wobei zur Anpassung an das jeweilige Kindergarten- beziehungsweise Schulhalbjahr entsprechende Untertests ausgewählt werden und innerhalb der Untertests Startaufgaben und Abbruchregeln festgelegt sind. Da der TEDI-MATH für den Einsatz bei Kindern mit Dyskalkulie vorgesehen ist, differenzieren die Aufgaben im mittleren und unteren Leistungsbereich. Je nach Fragestellung und zur Verfügung stehender Zeit kann entweder die umfangreiche Gesamtbatterie oder die kürzere Kernbatterie durchgeführt werden. Während der aus der Kernbatterie gewonnene, aggregierte Gesamttestwert zur Diagnose einer Dyskalkulie herangezogen wird, ermöglichen die verschiedenen Untertests eine differenzierte Leistungserfassung unterschiedlicher Teilbereiche der Zahlenverarbeitung und des Rechnens. Damit erhält man einerseits Hinweise, in welchen Bereichen eine individuelle Intervention ansetzen sollte, andererseits ist es möglich die Wirksamkeit entsprechender Interventionen zu überprüfen. Für die Auswertung und Interpretation werden die Ergebnisse der Individualtestung zu halbjährlichen Kindergarten- oder Klassennormen in Beziehung gesetzt, vom 2. Halbjahr des vorletzten Kindergartenjahres bis zum 1. Halbjahr der 3. Grundschulklasse.
Classification: D60 D70 C40 F20 F30
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