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Experiencing diagnosis and individual fostering. (Diagnose und individuelle Förderung erleben.) (German)
Hußmann, Stephan (ed.) et al., Diagnose und individuelle Förderung in der MINT-Lehrerbildung. Das Projekt dortMINT. Münster: Waxmann (ISBN 978-3-8309-2861-4/pbk). 27-96 (2013).
Aus dem Text: In dem dortMINT Teilprojekt II “Diagnose und individuelle Förderung erleben" sind die Fächer Chemie, Mathematik, Physik und Technik beteiligt. Studierende lernen hier Ansätze und Instrumente der Diagnose und individuellen Förderung (DiF) kennen, indem sie diese unmittelbar in ihrer fachlichen Ausbildung erfahren. Mit dem subjektiven Erleben der DiF-Ansätze werden drei Ziele verfolgt. Die Studierenden sollen erstens Diagnose und individuelle Förderung selbst erleben. Ziel ist in dieser Hinsicht, dass Studierende die Gelegenheit haben, als Lernende zu erfahren, wie es ist, eine individuelle Diagnostik und Förderung zu erhalten. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund von Bedeutung, dass viele Studierende angeben, in ihrer eigenen Schulzeit kaum Empfänger gezielter kompetenzdiagnostischer Bemühungen gewesen zu sein und selten eine individuelle Förderung erhalten zu haben. Dass die Studierenden die Vorteile der individuellen Diagnose und Förderung erleben, bildet einen Grundpfeiler dafür, dass sie in ihrer späteren Berufspraxis selbst zu solchen Ansätzen für ihre Schülerinnen und Schüler greifen. Zweitens sollen die Studierenden verschiedene Diagnose- und Förderinstrumente kennen lernen. Durch die enge Anbindung der Instrumente an einen möglichen Einsatz in der Schulpraxis erhalten die Studierenden ‒ neben der Selbsterfahrung ‒ erste Ideen dazu, wie sie eine gezielte Diagnostik und individuelle Förderung als Lehrkräfte in der Schulpraxis umsetzen können. Es wird angestrebt, dass die Studierenden die erprobten Diagnose- und Förderinstrumente positiv erleben. Damit wird die Intention verfolgt, dass sie als spätere Lehrkräfte solche Ansätze in ähnlicher Form eher und wirkungsvoller in ihrer Schulpraxis einsetzen können. Die Vermittlung von fachlichen Kompetenzen ist ein zentraler Gegenstand der Lehrerausbildung. Fachliche Kompetenzen stellen u.a. eine Voraussetzung dafür dar, dass die Studierenden im späteren Lehrerberuf fachdidaktisch angemessen handeln und u.a. Lern- und Verständnisschwierigkeiten bei den Schülerinnen und Schüler diagnostizieren und sie entsprechend fördern können. Verschiedene Studien liefern empirische Belege dafür, dass das unterrichtsbezogene Fachwissen der Lehrpersonen einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler hat. Der Aufbau fachlicher Kompetenzen bei den Studierenden soll deshalb drittens durch die Anwendung verschiedener Diagnose- und Fördermaßnahmen unterstützt werden.
Classification: D40
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