History


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What would Peirce or Wittgenstein say on competence models? (Was würden Peirce oder Wittgenstein zu Kompetenzmodellen sagen?) (German)
Rathgeb, Martin (ed.) et al., Mathematik im Prozess. Philosophische, historische und didaktische Perspektiven. 12. Tagung Allgemeine Mathematik. Heidelberg: Springer Spektrum (ISBN 978-3-658-02273-0/pbk; 978-3-658-02274-7/ebook). 73-87 (2013).
Summary: Ein globales und wie selbstverständlich akzeptiertes Ziel jedes Mathematikunterrichts ist Verständnis auf Seite der Lernenden, was oft gleichgesetzt wird mit dem Erfassen von Sinn und Bedeutung der mathematischen Inhalte. Und darin liegt auch schon eine gravierende Problematik, denn auf die Frage nach Sinn und Bedeutung gibt es viele verschiedene und durchaus einander widersprechende Antworten und allgemeinere Positionen, die sich auch historisch und gesellschaftlich immer wieder verändern und entwickeln, natürlich auch im Zusammenhang mit Entwicklungen in der Mathematik als Wissenschaft. Im Zuge der Verbreitung und Einführung von Bildungsstandards und Kompetenzmodellen, bei der Konzeption und Konstruktion von Tests und Vergleichsuntersuchungen sowie von zentralen Prüfungen spiegelt sich in den jeweiligen Aufgaben, etwa zur Explikation oder Überprüfung von erwünschten Kompetenzen, konsequenterweise eine bestimmte Sicht auf Bedeutung und Verständnis von Mathematik. Diese Sicht hat dann zwangsweise gravierende Rückwirkungen auf den Unterricht. Ein zugegeben nur unsystematischer Blick auf die hierarchische Struktur der Kompetenzmodelle und die sie explizierenden Aufgabensysteme ergibt für mich den Eindruck einer Position gegenüber dem Lernen von Mathematik und der Mathematik selbst, die ich als empiristische Sicht auf diese einordnen möchte.
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