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Competence orientation in curricula. (Kompetenzorientierung in den Lehrplänen.) (German)
Mathematikinformation 64, 11-12 (2016).
Aus dem Text: Die Kompetenzorientierung hat sich weitgehend in den Lehrplänen durchgesetzt. Der Kompetenzbegriff, der hier zu Anwendung kommt, meint, dass sich alles Lernen letztendlich in situativer Handlungsfähigkeit niederschlagen muss. Das bedeutet, dass Schüler in der Schule entsprechend vielfältige und regelmäßige Gelegenheiten brauchen, selber handelnd aktiv zu werden und dieses Handeln auch zu reflektieren. Damit verknüpft kommen immer wieder Aspekte wie Handlungsorientierung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen zum Tragen. Mit der Durchsetzung der Kompetenzorientierung in den Lehrplänen steigt aber auch die Kritik daran. Hauptkritikpunkt ist die Rücknahme von Anforderungen in der Schule. Es wird immer weniger Stoff gelehrt, vermeintlich für das spätere Berufsleben unnötiger Stoff wird aus den Lehrplänen gestrichen. Das führt dazu, dass sich die Abituraufgaben teilweise mit Sekundarstufe I Wissen lösen lassen, ein wirkliches Verständnis elementarer Linearer Algebra oder Analysis wird in der Oberstufe kaum noch gefordert.
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