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Mental representations of mathematical objects and relations by school children in their first school years. (Mentale Repräsentationen mathematischer Objekte und Beziehungen bei Kindern in den ersten Schuljahren.) (German)
Reinhold, Simone (ed.) et al., Mathematische Studien im Spannungsfeld von Geschichte, Philosophie \& Didaktik der Mathematik. Festschrift für Thomas Bedürftig. Münster: WTM-Verlag (ISBN 978-3-942197-46-5/pbk). Festschriften der Mathematikdidaktik 2, 9-28 (2015).
Zusammenfassung: Mathematisches Denken und Handeln, zumal bei Grundschulkindern, beginnt mit konkretem Handeln mit realen Objekten und in realen Situationen ‒ dies scheint für viele selbstverständlich zu sein, ebenso, dass die dann folgenden Begriffsbildungsprozesse nur auf dem Wege “vom Konkreten zum Abstrakten" verlaufen können. Manche Kinder erkennen jedoch bereits sehr früh und selbstständig Muster und begriffliche Strukturen, und sie sind in der Lage, mentale oder andere Repräsentationen für mathematische Sachverhalte zu bilden, die sich nicht als Handlungen darstellen lassen. In diesem Beitrag werden Beispiele für die unterschiedlichen Vorgehensweisen von Kindern in der Vor- und Grundschulzeit analysiert, und es wird eine Alternative zum rein handlungsorientierten Mathematikunterricht vorgestellt, die gerade bei schwächeren Kindern dazu beitragen kann, adäquate Vorstellungen von den mathematischen Gegenständen zu bilden, und besser zu lernen das mathematische Wissen sachgemäß zu verwenden.
Classification: F21 F32 C31 C32
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