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Didactic consequences from Wittgenstein’s philosophy of mathematics. (Didaktische Konsequenzen aus Wittgensteins Philosophie der Mathematik.) (German)
Hahn, Heike (ed.), Anregungen für den Mathematikunterricht unter der Perspektive von Tradition, Moderne und Lehrerprofessionalität. Festschrift für Regina Dorothea Möller. Hildesheim: Franzbecker (ISBN 978-3-88120-831-4/pbk). 68-80 (2014).
Aus der Einleitung: Wittgenstein hat bei seinen Überlegungen darüber, wie man mathematische Tätigkeiten philosophisch betrachten und untersuchen kann, auch zahlreiche Anmerkungen über das Lernen von Mathematik gemacht. Dabei ist ganz generell festzuhalten, dass Wittgenstein in seiner späteren Philosophie undogmatisch vorgeht und seinen Lesern meist nur Angebote für mögliche Standpunkte und Betrachtungsweisen gibt. Er selbst scheint oft verschiedene Aspekte und ihre Konsequenzen probeweise auszuloten und damit zum Weiterdenken anzuregen. Die dadurch entstehende Offenheit ist umgekehrt natürlich für den Leser insofern problematisch, als man deswegen nicht so einfach Wittgenstein eine klare Position zuweisen oder unterstellen kann. Außerdem sind seine Texte Sammlungen von kurzen “Bemerkungen", in denen auch noch das Thema sprunghaft wechseln kann, die verbunden aber auch einzeln gelesen und analysiert werden können. Ein Thema taucht in vielen Variationen an vielen Stellen immer wieder auf, so auch Bemerkungen zur Mathematik nicht nur in dem Band der Werkausgabe, der dies im Titel hat. Daraus erklären sich auch die sehr unterschiedlichen Interpretationen von Wittgensteins Philosophie, weil diese sich eben nicht dogmatisch und engstirnig auf einen Standpunkt festlegt. Diese Züge an Wittgensteins Texten nutze ich auch hier, indem ich sie als Anregungen und Hinweise benutze, um mögliche Sichtweisen auf die Mathematik zu entwickeln, die ich dann auf ihre denkbaren didaktischen Konsequenzen befrage.
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