History


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Concept formation ‒ “Away from Euclid!" and back again? (Begriffsbildung ‒ “Los von Euklid!" und wieder zurück?) (German)
Filler, Andreas (ed.) et al., Wege zur Begriffsbildung für den Geometrieunterricht: Ziele und Visionen 2020. Vorträge auf der 29. Herbsttagung des Arbeitskreises Geometrie in der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik vom 14. bis 16. September 2012 in Saarbrücken. Hildesheim: Franzbecker (ISBN 978-3-88120-589-4). 3-62 (2013).
Zusammenfassung: “Los von Euklid!" war ein zentrales Leitmotiv des geometrischen Unterrichts der Reformbewegung im Umfeld der Meraner Vorschläge und der darauf zurückgreifenden Reformen um den richertschen Lehrplan. Geprägt durch einen an der Oberfläche propädeutischen Blick auf zu lernende Begriffe und einen handelnden, operativen Zugang mit Fokus auf Bewegungsvorstellungen scheint sich Begriffslernen durch ein Ansetzen bei den Lernenden auszuzeichnen. Geometrieunterricht auf der Grundlage der mengentheoretischen Fundierung des Mathematikunterrichts in der Mathematikmethodik der DDR hingegen war stark fachwissenschaftlich geprägt, deduktiven Vorgehensweisen wurde eine sehr hohe Bedeutung zugemessen. Daher stellt sich die Frage, inwieweit aufgrund dessen von einer Orientierung “Zurück zu Euklid" gesprochen werden kann. Im Folgenden werden ein Überblick über den Geometrieunterricht betreffende didaktische Kernideen sowie Grundlagen des Begriffslernens in der Reformbewegung im Umfeld der Meraner Vorschläge und den Reformen um den richertschen Lehrplan sowie in der mengentheoretischen Fundierung gegeben, anhand von Lehrbüchern analysiert und Vergleiche zwischen diesen Epochen angestellt.
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