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Aspects of the probability concept in child development. (Aspekte des Wahrscheinlichkeitsbegriffs in der kindlichen Entwicklung.) (German)
Sproesser, Ute (ed.) et al., Daten, Zufall und der Rest der Welt. Didaktische Perspektiven zur anwendungsbezogenen Mathematik. Wiesbaden: Springer Spektrum (ISBN 978-3-658-04668-2/pbk; 978-3-658-04669-9/ebook). 159-167 (2014).
Zusammenfassung: Der Wahrscheinlichkeitsbegriff, schon für Erwachsene schwierig genug, scheint dem Grundschul- oder gar Vorschulkind verschlossen. Dem ist aber keineswegs so. Der Begriff entwickelt sich bereits im frühen Alter, auch wenn noch keine formale Begrifflichkeit zur Verfügung steht. Es lassen sich aber Entwicklungslinien identifizieren, Aspekte im Umgang mit stochastischen Situationen, in denen das Kind seine individuelle Sicht auf Zufallsereignisse preisgibt. Es wird in dem Beitrag diesen verschiedenen Perspektiven von Kindern nachgegangen, die nicht als Entwicklungsabfolge verstanden werden können, sondern als miteinander verwobene, sich unterschiedlich lange haltende und sich revidierende Ansichten auf Situationen mit unsicherem Ausgang.{ }Bereits im Vorschul-, verstärkt dann im Grundschulalter ist es angezeigt, Situationen für Kinder zu schaffen, damit diese ihre idiosynkratische Sicht auf Zufallsexperimente im Spiel zeigen können (diagnostischer Aspekt) und sich die Begrifflichkeit schärft (Förderaspekt). Die der Alltagssprache entlehnten Begriffe mit stochastischer Konnotation sind allerdings eher ein Hindernis für den Aufbau stabiler Wahrscheinlichkeitsvorstellungen.
Classification: K51 K52 C31 C32
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