History


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Risk of relative poverty ‒ just a number? (Relative Armutsgefährdung ‒ nur eine Zahl?) (German)
Mathematikunterricht 59, No. 4, 49-58 (2013).
Aus dem Text: Mündige Bürgerinnen und Bürger, deren Mathematikunterricht sie bezüglich der “Leitidee: Daten und Zufall” auch in dem Sinne mathematisch kompetent gemacht hat, dass sie erfahren konnten, “wie mathematische Modellbildung funktioniert und welche Art von Aufklärung durch sie zustande kommen kann” [{\it H. Winter}, “Mathematikunterricht und Allgemeinbildung", Mitt. Ges. Didakt. Math., No. 61, 37‒47 (1995), p. 38], sollten ins Stutzen geraten: Wie kann ein mathematisches Modell der Armutsgefährdung aussehen, mit dem sich das erklärtermaßen mehrdimensionale Phänomen der Armut zuverlässig auf ein einzelnes Datum reduzieren, gar auf einen relativen Anteil mit der Genauigkeit von einer Nachkommastelle europaweit einheitlich erfassen und vergleichen lässt? Im Folgenden wird aufgezeigt, wie Unterricht durch eine Beschäftigung mit der Frage, wie das gesellschaftliche Phänomen “relative Armutsgefährdung" sozialwissenschaftlich aufgefasst und mathematisch modelliert wird, zur Aufklärung im Winterschen Sinn beitragen kann.
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