History


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Understanding mathematics teaching. On the acceptance of educational theories among beginning teachers. (Mathematikunterricht verstehen. Zur Akzeptanz didaktischer Theorien bei angehenden Lehrkräften.) (German)
Helmerich, Markus (ed.) et al., Mathematik verstehen. Philosophische und didaktische Perspektiven. Wiesbaden: Vieweg+Teubner (ISBN 978-3-8348-1395-4/pbk). Studium Mathematik, 199-209 (2011).
Zusammenfassung: Mathematikdidaktik kann aus zwei Sichtweisen betrachtet werden: einer bildungstheoretischen Sicht und aus einer Sicht der Umsetzungsmöglichkeiten; so die verbale Zusammenfassung der Tagung “Mathematik verstehen" durch Susanne Prediger und Matthias Wille. Übertragung auf den Mathematikunterricht stellen sich somit zwei Fragen: Was soll Mathematikunterricht erreichen und welcher Weg führt zum Ziel? In der bildungstheoretischen Auseinandersetzung ‒ die Bestimmung des Ziels von Mathematikunterricht ‒ diskutiert die Fachdidaktik heute noch: Das Allgemeinbildungskonzept Heymanns steht unter anderem den drei Grunderfahrungen nach Winter gegenüber. Auch wenn sich die Fachdidaktik nicht einheitlich auf ein Ziel versteift und mehrere Möglichkeiten offen lässt, bleibt die zweite Frage bestehen: Welcher Weg führt zum Ziel? Diese Frage wird in der Mathematikdidaktik jeweils anders beantwortet und umgesetzt, denn vielseitige wissenschaftstheoretische Standpunkte der Lehrkräfte gestalten die Ausführungen des Mathematikunterrichts. Deswegen besitzt die Realität viele Ausdrucksmöglichkeiten einer scheinbar ‘einheitlich’ methodischen Großform. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Vielfalt der Vorstellungen von mathematikdidaktischen Unterrichtsformen bei angehenden Lehrkräften. Welche subjektiven Ausgestaltungen der didaktischen Theorien gibt es im Mathematikunterricht? Welche Aspekte methodischer Großformen sind Lehramtsstudierenden bewusst und werden akzeptiert oder abgelehnt? Die Hochschul- und Fortbildungsdidaktik profitiert von solch einem Verständnis-Bild, da sie vernünftig auf die Theorien der Lernenden ‒ in dem Fall der Lehrenden im primären und sekundären Bildungssektor ‒ eingehen kann. Die Repertory Grid Technik, als strukturiertes und voraussetzungsarmes Instrument, soll erste, von Theorien der Forscher unbeeinflusste Ergebnisse liefern. Das Vorhaben der Arbeit im Forschungsfeld ist die Verbindung von Ideal der Lehrenden und Ideal der Fachdidaktik in einem gegenseitigen Annäherungsprozess, um gemeinsam die Realität zu gestalten.
Classification: B50
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