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Learning culture of the knowledge work ‒ Cultural technique of informatics. Pt. 1. (Lernkultur der Wissensarbeit ‒ Kulturtechnik Informatik. T. 1.) (German)
Log In 30, No. 163-164, 80-86 (2010).
Aus der Einleitung: Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich beim Übergang vom Industriezeitalter zur Wissensarbeit ab: Nicht mehr die Maschine bildet die Investition, sondern der Mensch. Erfolgreiche Wege zur Effektivität verlangen das umfassende Aktivieren der menschlichen Potenziale und Ressourcen. Ihre Nutzung erfordert das Festlegen und Einhalten ethischer Grundsätze zur Stärkung des Verantwortungsbewusstseins und das Beachten der Würde des Menschen. Das Fach Informatik kann einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung einer Lernkultur im Zeitalter der Wissensarbeit und der weltweiten vernetzten Welt leisten. Als Schulfach bietet es die Chance, mit Arbeitsformen, Inhalten und Themen unsere Kinder und Jugendlichen auf die am Menschen orientierte Kulturtechnik der Wissensarbeit vorzubereiten. Eine Kultur effektiven Lernens ist geprägt durch vier Thesen: 1. Sinn entsteht im Kontext. 2. Lernumgebungen wirken pädagogisch. 3. Das Rollenbewusstsein und die Ausgeglichenheit stärken Teamarbeit ‒ der Aufbau von Teams ist fundamental. 4. Effektive Führung erwächst aus Unabhängigkeit und Interdependenz - sie beruht auf dem Paradigma der ganzen Person. Vor allem anwendungsorientierte Kurssequenzen bieten die Chance der Umsetzung im Informatikunterricht. Darüber wird es in dieser Beitragsreihe gehen. Im vorliegenden ersten Teil werden vor allem die Konsequenzen der ersten These ‒ Sinn entsteht im Kontext ‒ für den Informatikunterricht aufgezeigt.
From the introduction (translation): The school subject of informatics can make a decisive contribution to the development of a culture of learning in the age of knowledge work and worldwide web. With its forms of work, contents and topics, it offers the chance to prepare our children and adolescents for the human-oriented cultural technique of knowledge work. A culture of effective learning is characterized by four theses: 1. Meaning develops in context. 2. Learning environments have an educational effect. 3. Role awareness and balance strengthen team work ‒ team development is fundamental. 4. Effective leadership arises from independence and interdependence ‒ it is based on the whole person\rq s paradigma. Particularly application-oriented course sequences offer the opportunity of implementation in informatics teaching. The article series will be on that topic. The first part mainly shows the consequences of the first thesis ‒ meaning develops in context ‒ for the teaching of informatics.
Classification: Q10 P70
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