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Knowledge and know-how in the didactical system. (Connaissances et savoirs dans le système didactique.) (French)
Rech. Didact. Math. 16, No. 2, 177-196 (1996).
Die Unterscheidung der beiden Blickwinkel, die in jedem didaktischen System vorhanden sind und dazu dienen, jeweils die Seite des Schülers und des Wissens zu regeln, ist noch Gegenstand der Arbeit in der Mathematikdidaktik. Dabei werden diese beiden Blickwinkel durch Begriffe bezeichnet, die in der Kultur bereits vorgegeben sind, eben dem der “Kenntnisse” und dem des “Wissens”. Auf zwei theoretische Perspektiven wird verwiesen, von denen eine auf die Theorie der Situationen zentriert, während die andere einen anthropologischen Zugang wählt und Fragen der Kenntnisse bearbeitet. Es wird versucht, in Modell-Begriffen die Bedingungen zu identifizieren, die eine Feststellung der Rolle der Kenntnisse wie auch der Mechanismen erlaubt, die eingesetzt werden, um ihre Veränderung zu bewirken. Dabei wird zwischen der Art des Wissens, welches vom Lehrer kontrolliert wird, und einer anderen Art unterschieden, die notwendigerweise gelernt werden muß. Folgerungen aus dieser Tatsache werden im Artikel untersucht. Außerdem werden Vorschläge für weitere Untersuchungen gemacht, die es erlauben, die Verantwortung zwischen Lehrern und Schülern zu teilen.
What is pupil’s knowledge? From a very usual point of view, it can be defined as knowlegde which is learned, mainly in the class, by the student. But the young human has many opportunities to get some contact with mathematical object, which are not seen as such. This is the case for instance with the object: space. So teaching has many times to suppose that pupils know something which was not taught before entering a didactical system. A distinction is to be made between the kind of knowledge which is under the control of the teacher and some other kind that are necessary to learn. We explore some consequences of this fact in the paper and develop propositions to go further in the studies of the ways it is possible to clarify the sharing of responsibility between the teacher and the student. (orig.) ‒ La distinction de deux instances, presentes dans tout systeme didactique et qui servent a regler respectivement le cote de l’eleve et le cote du savoir, instances designees par des termes existant dans la culture, connaissances et savoirs, est encore un objet de travail en didactique des mathematiques. Deux perspectives theoriques, l’une centree sur la theorie des situations, l’autre sur une approche anthropologique et qui traitent des questions de savoir sont rappelees. Enfin, on essaie d’identifier des conditions, en termes de modeles, qui doivent permettre d’identifier le role des connaissances ainsi que les mecanismes qui sont mis en place pour que leur transformation et leur realisation sous des formes qui les apparentent aux savoirs soit effective. (orig.)
Classification: D20
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