id: 01519909 dt: b an: 01519909 au: Zisgen, Horst ti: Queueing networks with group servicing. (Warteschlangennetzwerke mit Gruppenbedienung.) so: Clausthal: Technische Univ. (TU) Clausthal, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, 152 S. (1999). py: 1999 pu: Clausthal: Technische Univ. (TU) Clausthal, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät la: DE cc: ut: queueing networks ci: li: ab: Zusammenfassung: Ziel der vorliegenden Arbeit war es, ein analytisches Warteschlangennetzwerk mit Gruppenbedienung und Gruppenankünften zur Modellierung von Fertigungssystemen zu entwickeln. Anschließend sollte dieses Modell so in eine Software integriert werden, daß es im industriellen Umfeld zur Produktionsplanung und -steuerung eingesetzt werden kann. Eine anfängliche Recherche ergab, daß die Literatur für Bediensysteme mit Gruppenbedienung und Gruppenankünften unter praxisnahen Annahmen keine Lösung bereitstellt. Als praxisnahe Annahmen werden hier feste Bediengruppengrößen und beliebige Bedien- und Zwischenankunftszeitverteilungen verstanden. Im Rahmen dieser Arbeit gelang es erstmals mittels der Diffusionsapproximation, ein $G^X/G(b,b)/1$-System zu modellieren. Gleichzeitig gelang Hanschke eine Modellierung des $G^X/G(b,b)/c$-Systems auf der Basis von Grenzwertsätzen der Erneuerungstheorie. Wie ausführliche Simulationsstudien zeigen, liefern beide Ansätze bei hoben Auslastungsgraden sehr gute Ergebnisse. Auch bei geringerer Auslastung sind die Näherungswerte der beiden Methoden gut, wobei erwartungsgemäß die Ergebnisse der Diffusionsapproximation etwas schlechter ausfallen. Dafür bietet die Diffusionsapproximation den Vorteil, daß man auch die approximierte Verteilung der Warteschlangenlänge erhält. Damit ist z.B. eine Aussage über die Varianz der Warteschlangenlänge möglich. Zum anderen öffnet der Diffusionsapproximationsansatz die Tür zu einer Untersuchung des zeitabhängigen Bediensystems mit Gruppenbedienung. Über den Ansatz der Grenzwertsätze ist hingegen eine Modellierung von Mehrbedienersystemen möglich, die für die Diffusionsapproximation noch offen bleibt. Aber es erscheint dem Autor sehr aussichtsreich, unter Verwendung von ortsabhängigen Diffusionskoeffizienten ebenfalls das Mehrbedienersystem mit Hilfe der Diffusionsapproximation zu modellieren. rv: